On est en route pour le Népal! Avec ce blog, on va essayer de vous tenir au courant.
Los geht's, auf nach Nepal! Wir werden versuchen euch hiermit auf dem Laufenden zu halten!
(Wer eine Vorstellung von den Internetcafés dort hat, weiß, was auf uns zukommt... also nur die Geduld bewahren!)
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jeudi 15 janvier 2015

Istanbul Modern - Kabataş - Üsküdar - Eminönü

Erste Station heute früh: mit der Tram zum Museum für Moderne Kunst
"ISTANBUL MODERN" - einige Ausstellungsstücke findet ihr hier (leider habe ich mir dummerweise die Namen nicht notiert... aber so habt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck davon) - sehr sehr empfehlenswertes Museum!
Wir waren hellauf begeistert!

Gleich am Eingang - unsere Lieblingslampe!
Ein monumentales Werk! Ungefähr vier Meter handgewebter Teppich.
Eines von Manus Favoriten
Mein Lieblingsbild - "Gardens of my Childhood"von Alaettin Aksoy (2002) - was für tolles Licht!
Aus der temporären Fotoausstellung (UG)
Anschließend haben wir uns vom Museum aus zu Fuß auf den Weg in Richtung Taksim-Platz gemacht. Ein recht unspektakulärer Platz, von den Tumulten in der vergangenen Zeit dort einmal abgesehen.

Tram an der Istikal Caddesi Richtung Taksim-Platz

Der goldene Mais!
Zum Mittagessen gab es Simit (Sesamkringel) mit Käse und warmen gesalzenen Maiskolben (endlich!) vom Straßenhändler.
Unsere Fahrt mit der Standseilbahn vom Berg runter zum Schiffsableger Kabataş blieb leider ohne die erwartete Aussicht (Tunnel).

Reger Verkehr auf dem Bosporus

Dafür nahmen wir dann das Schiff in Richtung Asien und haben uns in Üsküdar mit Blick auf das Goldene Horn und den Leanderturm einen Cay gegönnt und den Sonnenuntergang hinter den Wolken erahnt. Trotzdem war es ein herrlicher Ausblick!

Der Leanderturm
Selfi!!
 Abendessen gab es bei Hafiz (mal wieder): Käse-Börek und Sahlep und die allabendliche Shisha, diesmal zur Abwechslung wieder im "Meşale", wo die Kellner uns sehr interessiert beim Malen über die Schulter geschaut haben.
Das Ergebnis seht ihr wie immer hier...



mercredi 14 janvier 2015

Zu Besuch beim Sultan im Topkapı Sarayı

Wer schon einmal die Märchen aus "1001 Nacht" gelesen hat und von geheimnisvollen Welten, verwinkelten Palästen, Schatzkammern, Wunderlampen, fliegenden Teppichen und Haremsdamen träumte, hat eine Ahnung, was uns heute im Topkapi-Palast erwartete.

Zwee Ossis of Tour
 (Leider darf man dort keine Fotos machen, weshalb ich zur Illustration mal paar woanders für euch "ausleihe".)

Der Topkapi-Harem von oben (Quelle: http://www.trekexchange.com/images/Topkapi.jpg)

 Eine Anhäufung der unfassbar wertvollen Reichtümer ganzer Sultansgenerationen. Berge von Edelsteinen, Schmuck, Kunsthandwerk, teuerstes Porzellan, reichhaltig verzierte Throne, Kleider, Sitzkissen, Vasen und Teller, Waffen, Medaillen und Kalligraphie-Kunst soweit das Auge reicht, eingerahmt von dem wunderschön königsblauen Panorama des Bosporus, welcher sich dekorativ mit der großen sonnengelben Stadt um den Palast windet.

Müller jetz chill ma!

Aufenthaltssaal im Harem (Quelle:http://www.vde.com/de/Regionalorganisation/Bezirksvereine/Kassel/Berichte/2008/publishingimages/topkapi_harem_detail_img_0102.jpg)
Der Palast selbst ist aufgeteilt in verschiedene Höfe (mit verschiedenen Institutionen, wie Moschee, Empfangshalle, Halle für staatsmännische Angelegenheiten, eine Küche für 1200 Köche, Grünflächen, Schatzkammer, Hamam, Lesesaal, Bibliothek, Privatgemächer, etc.) und den Harem.

(Quelle: http://www.vde.com/de/Regionalorganisation/Bezirksvereine/Kassel/Berichte/2008/publishingimages/topkapi_harem_detail_img_0102.jpg)
Wir verbrachten geschlagene vier Stunden im Topkapi, bis uns der Enthusiasmus verließ und das Auge von den unfassbar detailreichen blauen Fliesen, Mosaiken und beeindruckenden Kuppelmalereien, Ausstellungsstücken und Gedrängel der Touristen doch müde wurde.

Daher eilten wir auf schnellstem Wege zum Sefa-Restaurant, um uns noch etwas Essbares mitzunehmen und jenes vor der "Blauen Moschee" zu genießen, bis der Muezzin den Abend einläutete.

Nach einer kurzen Verschnaufpause in unserem Lieblingscafé "Türk Okagi" (samt Manus heiß geliebtem Sahlep) und einem Postkartenmarathon, sind wir ins Hostel und anschließend bei heißen Diskussionen und Mundfusseliggerede über Gott und die Welt sage und schreibe vier Stunden im Enderle-Shisha-Café geblieben.



Herrlicher Tag, mal wieder, und Hafiz unser Held war zum Frühstück wieder mit von der Partie. Bis morgen, Kumpel! Deine größten Fans.

Vierte Seite aus dem Reisetagebuch made by Manu und Conny

mercredi 7 janvier 2015

Wien im Schneegestöber

Während Laurent in Nepal im T-Shirt unterwegs ist, friere ich mir in Wien die Zehen ab.
Nach meiner schönen, aber langen (9h) Zugfahrt von Freiburg über Rosenheim (Grüße!!!) und München nach Wien, bin ich gut bei meiner lieben Melle angekommen. Nach fast 7 Jahren sporadischen Kontakts gibt es natürlich endlos viel zu erzählen. Nebenbei versuchen wir, uns noch Wien anzuschauen und nicht irgendwo festzufrieren. Nach meiner Ankunft ging's direkt zum Italiener um die Ecke, Geburtstag feiern. Die folgenden zwei Tage haben wir zusammen mit ihren Eltern verbracht, die wie ich grad auf Besuch sind. Besonders die riesigen Schlossanlagen und die imposante Nationalbibliothek haben mich beeindruckt. Der "rausgeputzte" Stephansdom als Wiener Wahrzeichen ist ebenfalls einen Abstecher wert. Nicht weit davon befindet sich auch das Café, wo die Sachertorte damals von dem Bäckergesellen erfunden wurde.

Joos van Craesbeeck, Die Versuchung des heiligen Antonius, um 1650, Öl auf Leinwand (Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe)

Heute waren wir in der Akademie der bildenden Künste in einer außergewöhnlichen Ausstellung, die unter dem spannenden Motto stand: "Bilder des Grauens. Die Lust am Schrecken".
Neben Stillleben und einer Nachbildung, sowie Zeichnungen der Laokoon-Gruppe (Original im Vatikan), gab es Bildersammlungen von Medusa, dem Vulkanausbruch in Neapel (aus dem 15.Jh.), ein Hieronymus Bosch Tryptichon, verschiedene "Die Versuchung des heiligen Antonius", Vanitas-Totenköpfe, schräge Selbstportraits, aufgeschlitzte Bäuche von Prometheus, abgehackte Köpfe des Holofernes, wahnsinnige Gesichter aus der Sintflut und bizarre Fabelwesen.
Trotz des stolzen Preises von 8€ für leider nur eine Etage, ist die Ausstellung weiterzuempfehlen.

Hieronymus Bosch: Weltgerichtstryptichon, 1485-1505, Öl auf Eichenholz (Akademie der bildenden Künste, Wien)
PS.: U-Bahn fahren ist ziemlich entspannt.
PPS.: In das Hundertwasserhaus (nähe Marxerstraße) kann man leider nicht rein, nur von Außen gucken...
PPPS.: Wenn ich mal ein Haus hab, soll das auch so aussehen!
PPPPS.: Nochmal so richtig viel und ungesund Krapfen und Fajitas essen, bevor ich nach Nepal flieg. Halt: in Istanbul freu ich mich schon auf Sesamringe, gefüllte Muscheln und Türkischen Honig!